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Experiment gescheitert – mein Rückblick auf die Basketball Landesliga Brandenburg 2018/19

Am vergangenen Wochenende fand das Finale der diesjährigen Brandenburger Basketball Landesliga statt. Mit zwei sehr deutlichen Siegen gegen Oranienburg und den Gastgeber Frankfurt holten sich unsere Nachbarn aus Babelsberg in ihrer dritten Saison den Titel und damit dem Aufstieg in die Oberliga.

Für mein Team von der Herren 3 des USV Potsdam endete die Saison leider auf der anderen Seite der Tabelle! Bereits vor dem letzten Spieltag der regulären Saison standen wir mit nur 2 Siegen aus 16 Spielen als erster sportlicher Absteiger fest.

Damit ist das Experiment „Jugend forscht“ im ersten Anlauf gescheitert! Oder doch nicht? Fangen wir von vorne an:

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Lokale HTTPS-Zertifikate mit mkcert

Bernhard hatte unsere Kollegen bei VCAT vor gut 2 Wochen auf einen Artikel bei Golem.de hingewiesen. Hier ging es darum, dass Filippo Valsorda – ein Verschlüsselungsexperte aus dem Google Go Team – ein kleines Werkzeug entwickelt hat, mit dem man eigene Zertifikate erstellen kann, um sichere HTTPS-Verbindungen in einer lokalen Entwicklungsumgebung zu nutzen.

Die Herausforderung

Bereits seit 2017 sollten Webseiten grundsätzlich alle Inhalte über eine gesicherte HTTPS-Verbindung ausliefern. Mittlerweile verweigern immer mehr Browser die Anzeige von ungesicherten Seiten. Dank kostenfreier Tools wie Let’s Encrypt ist die Erzeugung von Zertifikaten für Domains, die im WWW erreichbar sind, kein Problem. Anders sieht dies für Adressen aus, die für Entwicklungsaufgaben nur lokal oder im privaten Netzwerk zu erreichen sind. Da diese Domains nicht vom öffentlichen Netzwerk aus aufgerufen werden können, kann ein extern laufender Service zur Erstellung eines Zertifikates auch nicht auf diese zugreifen.


Die Lösung

Mit mkcert steht nun ein kleines, aber sehr feines Tool zur Verfügung, um lokal eigene HTTPS-Zertifikate für eine beliebige Domain zu erzeugen. Ich habe es auf einem Rechner mit Windows 10 und XAMPP getestet. Das ging unglaublich leicht und lässt sich jederzeit für weitere Adressen wiederholen:

Einsatz unter Windows 10 mit XAMPP

Lokal entwickle ich unter dem Namespace

*.local

Für die Arbeiten an meinem Wiki-Tooltip-Plugin für WordPress habe ich z.B. die Domain

dev.n1da.net.local

im Einsatz.

Der Web- und Datenbank-Server wird von dem bekannten Toolkit XAMPP bereitgestellt.

Installation

Die Installation von mkcert ist sehr einfach: Man findet Pakete für verschiedene Betriebssysteme zum Download bei GitHub! DIe Version für Windows muss man nur herunterladen und in ein beliebiges Verzeichnis verschieben. Ich habe es der Einfachheit halber unter

c:\Program Files>

abgelegt. Für die nächsten Schritte muss man einfach eine Shell starten. Ich habe die Standard-Eingabeaufforderung verwendet. Je nachdem, wie die Rechte eingestellt sind, muss man sie als Administrator ausführen! Dann wechselt man in das Verzeichnis, wo die mkcert.exe liegt und startet die Installation:

mkcert.exe -install

Diese Anweisung installiert nicht wirklich eine Anwendung. Vielmehr werden zwei Dateien mit einem Root-Zertifikat und einem privaten Schlüssel erzeugt. Man muss eine Sicherheitswarnung von Windows bestätigen und erhält als Ausgabe die Pfadangabe, unter der man die Dateien finden kann.

Zertifikate erzeugen

Nach der Installation kann man nun beliebig oft SSL-Zertifikate erzeugen. In meinem Beispiel mit der Anweisung:

mkcert.exe dev.n1da.net.local

Dadurch werden im aktuellen Verzeichnis wiederum zwei Dateien erzeugt: das Zertifikat für die genannte Domain sowie ein Schlüssel dafür. Beide Dateien kann man nun in einen beliebigen Ordner verschieben, der durch XAMPP erreicht werden kann.

Die Ein- und Ausgaben der Aufrufe sieht man in diesem Screenshot:

mkcert - Installation & Zertifikate erzeugen
Installation von Root-Zertifikat und privatem Schlüssel sowie die Erzeugung von lokalen Zertifikaten für eine Domain mit mkcert.

XAMPP konfigurieren

Nun muss man den Apache im XAMPP nur noch für die Verwendung von SSL konfigurieren. Dazu habe ich einfach die httpd-vhosts.conf wie folgt angepasst:

<VirtualHost *:443>
    ServerName dev.n1da.net.local
    ServerAdmin webmaster@n1da.net

    DocumentRoot "C:/<-- PATH TO WEB-ROOT -->/xampp/dev.n1da.net.local/public"

    ErrorLog "logs/dev.n1da.net.local-error.log"
    CustomLog "logs/dev.n1da.net.local-access.log" common

	SSLEngine on
	SSLCertificateFile "C:/<-- PATH TO WEB-ROOT -->/xampp/dev.n1da.net.local/dev.n1da.net.local.pem"
	SSLCertificateKeyFile "C:/<-- PATH TO WEB-ROOT -->/xampp/dev.n1da.net.local/dev.n1da.net.local-key.pem"
	
	DirectoryIndex index.html index.htm index.php index.php4 index.php5
    
    <Directory "C:/<-- PATH TO WEB-ROOT -->/xampp/dev.n1da.net.local/public">
        Options Indexes FollowSymLinks
        AllowOverride all
        Require all granted
    </Directory>
</VirtualHost>

Nach einem (Neu-)Start von XAMPP bzw. des Apache kann man die lokale Domain über HTTPS aufrufen:

Sichere Verbindung zu lokaler Webseite mit mkcert
Das gewünschte Schloss wird neben der URL angezeigt. In den Details sieht man die gewünschten Infos.

Fazit

mkcert ist ein sehr leichtes Tool – in doppelter Hinsicht: Es kommt ohne großen Schnick-Schnack daher und ermöglicht ohne viel technische Kenntnisse die Erzeugung von lokalen HTTPS-Zertifikaten. Prädikat: Besonders wertvoll!

WP Wiki Tooltip – neue Version 1.9.0 verfügbar

Im vergangenen Jahr blieb leider nicht viel Zeit, an meinem WP Wiki Tooltip Plugin zu arbeiten. Nun konnte ich in der Weihnachtszeit ein paar Stunden abknapsen und schließlich in dieser Woche eine neue Version zur Verfügung stellen.

Ausschlag gebend für die neue Version waren drei Wünsche von verschiedenen Benutzern:

  1. Der älteste Wunsch wurde bereits vor über 10 Monaten geäußert: Ein Anwender wollten den Inhalt der Tooltips nicht direkt vom Anfang einer Wiki-Seite auslesen, sondern von einem der dort definierten Kapitel.
  2. Vor gut einem Monat meldete ein anderer Benutzer, dass die Tooltips nach dem Laden ihrer Inhalte irgendwie wackeln. Dem war tatsächlich überall so. Ich empfand es nicht als störend, wollte dem Thema aber auf den Grund gehen.
  3. Last but not least steht seit Dezember mit WordPress 5 und dem neuen Editor „Gutenberg“ ein neues maßgebliches Element zur Verfügung, dem sich auch mein Plugin annehmen muss.

Inhalt von Kapiteln

Die Anfrage von Thomas Bellis fand ich von Anfang an sehr reizvoll: Er wollte den Inhalt der Tooltips nicht nur vom Anfang einer Wiki-Seite auslesen lassen, sondern wahlweise auch ein bestimmtes Kapitel als Inhaltsquelle verwenden. Die Umsetzung war allerdings nicht so einfach. Glücklicher Weise bietet die Wiki-API die Möglichkeit, alle Kapitel einer Seite auszulesen und anschließend auch den Inhalt eines bestimmten Kapitels abzufragen. Lediglich die Fehlerbehandlung brauchte etwas mehr Aufwand und war Grund für einige neue Optionen in den Einstellungen des Plugins.

Wackeln nach dem Laden

Das komische Wackeln nach dem Laden der Inhalte in einem Tooltip entpuppte sich nicht als Fehler, sondern als Feature. Das Tooltipster-Plugin liefert zwei Eigenschaften, mit denen man die Animationen steuern kann,

  1. wenn ein Tooltip erscheint und wieder ausgeblendet wird, und
  2. wenn sich die Inhalte in einem Tooltip aktualisieren.

Die Animation nach dem Update der Inhalte hielt ich für wenig sinnvoll und habe sie standardmäßig deaktiviert. Die Animation beim Erscheinen und Ausblenden finde ich allerdings recht spannend, so dass diese nun in den Einstellungen gezielt festgelegt werden können – inkl. einer Preview für alle verfügbaren Effekte!

WP Wiki Tooltip und Gutenberg

Auch wenn die Einführung des neuen Editors schon lange angekündigt war, konnte ich mich noch nicht näher mit den Konsequenzen für mein Plugin auseinandersetzen. Mir war klar, dass der Shortcode mit seinen Attributen weiterhin funktionieren würde. Was aber mit dem Plugin für den Tiny MCE geschehen würde, blieb offen. Mittlerweile ist Gutenberg als Standardeditor eingeführt und wie zu erwarten war, steht das Plugin nicht mehr in den Standardelementen zur Verfügung.

Allerdings gibt es nun einen Block „Classic“, der alle bekannten Icons und Funktionen des ehemaligen Editors bereit hält. Und siehe da: Auch mein Plugin wird hier geladen und das gewohnt grüne Icon angezeigt! Aber ganz so einfach ist es natürlich nicht. Die Übersetzung aller Texte im Plugin wurde nicht mehr wie gewohnt unterstützt.

Neuer I18N Support für JavaScript

Nach einigen Stunden der Recherche fand ich heraus, dass mit Gutenberg auch eine neue Art der Internationalisierung und Lokalisierung für JavaScript veröffentlicht wurde. Diese habe ich nun auch implementiert. Es funktioniert auch fehlerfrei! Allerdings wird die Übersetzung noch nicht durchgereicht. Daher sind aktuell noch alle Texte im Plugin in English. Ich hoffe, hier kann ich bald mit einer Lösung aufwarten…

Fazit

Die neue Version steht seit dem 1. Januar 2019 im Repository und bei Github zur freien Verwendung zur Verfügung. Ich hoffe, dass ich für Gutenberg bald weitere Funktionen nachschieben kann und das nächste Update nicht wieder 10 Monate braucht 😉

#ERZHIKE 2018 – mein Rückblick

Heute vor genau 6 Wochen kamen wir nach drei anstrengenden Tagen zum letzten Mal im Start und Ziel des ERZHIKE 2018 am Kurhotel in Bad Schlema an! Die Freude über das Erreichte und Gesehene überwiegte (jedenfalls bei mir) die Schmerzen in den Knochen und Muskeln. Nun möchte ich hier einen Rückblick geben und die vielen Eindrücke noch einmal verarbeiten:

Tag 1 – Freitag, 17.08.

Der Start der ersten Etappe war für Freitag um 17 Uhr angesetzt. Da wir mit mehr als 3 Stunden Anfahrt ins Schlematal rechnen mussten und die Autobahnen am Mittag sicher sehr voll werden würden, haben wir uns schon am späten Vormittag auf den Weg gemacht. So kamen wir zur Mittagszeit im Erzgebirge an. Bereits auf dem Parkplatz bekamen wir Flachlandtiroler einen Eindruck, welche Anstiege uns hier erwarten würden.

Wir nutzen die gut 4 Stunden bis zum Start, um uns das Hotel und die nahe Umgebung anzuschauen. Im hoteleigenen Restaurant erhielten wir auf persönlichen Wunsch eine ordentliche Portion Nudeln und waren so energetisch auf die abendliche Anstrengung eingestellt.

ERZHIKE 2018 - Ruhe vor dem Sturm
Blick vom Eingang des Kurhotels über den Brunnen bis zum Biedenkopf-Ausblick im Hintergrund.

Nach und nach kamen auch die anderen Teilnehmer an. Alle zusammen waren wir 30 Wanderer an diesem ersten Tag. 20 davon waren für den gesamten ERZHIKE gekommen. Pünktlich um 16:30 Uhr versammelten wir uns am Start am Brunnen des Kurhotels, um der Begrüßung durch den Bürgermeister und der Streckeneinweisung zu lauschen. Mit einem echten Startschuss ging es auf die erste Etappe über 16 Kilometer.

Mit etwas über 25°C hatten wir einen recht warmen Nachmittag erwischt. Die Route war sehr abwechslungsreich und hielt nach ca. 3 Kilometern die ersten Anstiege bereit. Diese waren aber recht kurz und in Summe mussten wir ja auch nur etwas über 430 Höhenmeter überwinden.

ERZHIKE 2018 - Rückblick auf den ersten Anstieg
Die erste Serpentine lag nach gut 3 Kilometern der ersten Etappe hinter uns.

Genau in der Mitte dieser ersten Etappe gab es die erste sportliche Herausforderung: Beginnend mit dem „Ritterstieg“ führte die Strecke innerhalb von 2,5 Kilometern über 150 Höhenmeter. Hier zeigte sich aber auch gleich, dass die Organisatoren ein wunderbar dichtes Netz an Kontroll- und Versorgungsstationen aufgebaut hatten.

Zum Abschluss wurden wir mit einem herrlichen Blick vom „Biedenkopfstein“ hinunter auf Bad Schlema belohnt. Knapp 3 Kilometer später begrüßte uns das Hotel mit einem leckeren Grillbuffett und einigen unterhaltsamen Aktionen des Kreissportbundes. Leider wurde das gesellige Beisammensein abrupt mit einem Sommergewitter unterbrochen.

Tag 2 – Samstag, 18.08.

Nach einer recht kurzen Nacht trafen sich die Teilnehmer bereits ab 5:00 Uhr zum gemeinsamen Frühstück. Pünktlich um 7:00 Uhr ging es dann auf die zweite und damit sowohl längste als auch anspruchsvollste Etappe des ERZHIKE. Durch den Regen am Vorabend war die Luft schön kühl und feucht, so dass man durchaus mit einer Jacke starten musste.

ERZHIKE 2018 - Kurz vor dem Start des 2. Tages
Die Teilnehmer des 2. Tages des ERZHIKE 2018 sammeln sich am Brunnen.

Da die ersten Kilometer ausschließlich durch bewaldetes und mit kleinen Bächen durchzogenes Gebiet verliefen, war das Klima bis zum Mittag angenehm und manchmal fast ein bisschen zu kühl. Bei Kilometer 10 haben wir uns zu einem kleinen Statement hinreißen lassen:

Ca. 5 km später war dann Schluss mit lustig: Es ging in die ersten heftigen Anstiege. Auf den nächsten 10 Kilometern mussten wir mehr als 250 Höhenmeter überwinden. Aber auch hier halfen die vielen Zwischenstationen, die immer mit einer sehr guten Auswahl an Verpflegung ausgestattet waren! Unter anderem gab es in der Mitte dieses Abschnittes auf einen Sportplatz in Sosa ein tolles Mittag mit Salat, Nudeln und herzhaftem Jäger-Gulasch.

Nur eine Stunden und 5 Kilometer nach dem Mittag erreichten wir den höchsten Punkt des Tages. Auch wenn es ab dann nur noch bergab gehen sollte, gab es noch einige anspruchsvolle Anstiege. Aber die Landschaft belohnte alle Mühen. Immerhin ging es über drei Talsperren, die bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein zu kleinen Pausen einluden.

Wir waren über den gesamten Tag immer im hinteren Drittel der Gruppe und ab der Mitte der Route die Schlusslichter. Wir nutzen aber den Tag und machten an vielen Orten Fotos. Ab der Kaffeepause bei Kilometer 40 an der Talsperre Eibenstock waren wir zu viert unterwegs. Zwei Mädels vom Bund begleiteten uns – mal mehr, mal weniger.

Der Nachmittag und Abend dieses Sonnabends war sehr warm und machte einige Feldwege sehr staubig. Glücklicher Weise gab es an den Verpflegungsstationen immer wieder kühle Getränke. An der letzten größeren Pause auf einem Sportplatz bei Kilometer 52 gab es „Isotonische Getränke“ sogar aus dem Kühlschrank. Im Gegenzug behandelte eine unserer Begleiterinnen den Sohn des Platzwartes im Knie 🙂

Alles in allem muss ich hier aus gegebenen Anlass mal eine Lanze für die Sachsen brechen:

Die Sachsen sind ein sehr gastfreundliches Volk! Wir wurden immer und überall sehr freundlich empfangen und mit allem umsorgt, was wir benötigten. Und das selbst von Menschen, die mit dieser Veranstaltung nichts zu tun hatten.

Der Abend und die Dunkelheit brachen auf den letzten Kilometern schnell herein. Wir erreichten nach etwas mehr als 14 Stunden das Ziel beim Kurhotel in Bad Schlema. Nach einer kurzen Dusche gab es ein ausgiebiges Abendbrot mit dem einen oder anderen Bier. Das hatten wir uns verdient!!!

Tag 3 – Sonntag, 19.08.

Nach einer viel zu kurzen Nacht trafen wir uns auch am Sonntag zum Frühstück gegen 5:30 Uhr.  Der Samstag hatte seine Spuren hinterlassen. Bei mir ging es einigermaßen: Neben kleineren Muskelschmerzen gab es nur ein paar Reibestellen an den Füßen und am Rücken, aber eben nichts Kritisches. Straußi ging es da schon anders. Er hatte am Samstag falsche Schuhe an und sich so große Blasen an beiden Füßen gelaufen. Bei jedem Schritt hatte er nun das Gefühl, eine Reizzwecke einzutreten. Damit sollte der Tag für ihn zur Qual werden.

ERZHIKE 2018 - Sonntagmorgen
Am Sonntagmorgen war die aufgehende Sonne einfach viel zu grell. Es sollte ein heißer Tag werden…

Zum dritten und letzten Mal ging es nach einer kurzen Streckeneinweisung vom Musikbrunnen auf die letzte Etappe des ERHIKE 2018. Und diese hatte sich bereits zu Beginn gewaschen: Auf den ersten 2,5 Kilometern mussten wir 200 Höhenmeter überwinden. Danach waren wir wirklcih wach 😉

Die Route führte durch die Wälder rund um Schneeberg und war alles in allem recht flach. Wir hangelten uns von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt. Nach gut 2 Stunden macht wir die erste längere Rast. Straußi musste seine Blasen pflegen und mit machte der Darm zu schaffen. Aber auch hier war die Gastfreundschaft der Sachsen überragend. Als ich an einer noch geschlossenen Gaststätte nach der Toilette fragte, hieß es nur:

Junge, wir können dich hier ja wohl nicht einfach so stehen lassen!

Vielen Dank für diesen tollen Support. Danach machte mir der Tag keine weiteren Probleme.

Der Sonntag war mit Abstand der wärmste Tag und wir waren froh, dass die Strecke mit etwas über 30 Kilometern recht übersichtlich war. Straußi quälte sich mit jedem Schritt, aber Aufgeben war keine Option. Nach etwas mehr als 8 Stunden erreichten wir das Ziel wieder am Hotel – sichtlich erschöpft, aber glücklich die gesamte Strecke gemeistert zu haben:

Da wir das Schlusslicht des Startfelds bildeten, ging es nach unserer Ankunft auch direkt zur Siegerehrung und abschließende Tombola. Hier gewann ich noch einen kleinen Rucksack 🙂

Nach einer ausgiebigen Dusche ließen wir bei lecker Würzfleisch, Gin-Tonic und Zigarre den ERZHIKE Revue kapitulieren…

Fazit

Dieses Wanderevent sollte jeder einmal erlebt haben. Die Organisation, die Route und die Landschaft lässt wenig zu wünschen übrig. Mal schauen, was sich der Kreissportbung in den nächsten Jahren einfallen lässt. Vielleicht sind wir wieder mit am Start!

ERZHIKE 2018 - Urkunde
Die haben wir uns ehrlich verdient!