persönliche Rezension: „Synergistisches Muskeltraining“

Heute möchte ich nach langer Zeit wieder einmal ein Buch rezensieren. Immer wieder fragen mich Freunde, Kollegen und Trainingspartner nach welchen Plänen ich mein Krafttraining gestalte. Dabei kann ich nur immer wieder mein allererstes Buch aus diesem Bereich empfehlen: Synergistisches Muskeltraining von Klaus Arndt

Ich habe mir das gute Stück bereits Anfang der 2000er gekauft. Aber trotz seines Alters ist es ein guter Wegbegleiter beim Krafttraining, in dem man immer wieder mal nachschlägt und sich neu inspirieren lässt.

Das Buch ist im Wesentlichen in drei Teile untergliedert:

Grundlagen

Im ersten Kapitel werden die Grundlagen des synergistischen Muskeltrainings dargestellt. Dabei wird auf die wesentlichen Vorteile eines so gestalteten Trainings eingegangen:

  • geringer Zeitaufwand
  • rasanter Muskelaufbau
  • optimale Symmetrie

Übungen

Der zweite, weit aus größte Teil des Buches erklärt viele Übungen für alle Körperpartien (Rücken, Brust, Schultern, Bi- und Trizeps, Bauch und Beine). Dabei sind die Übungen nach ihrem Wirkungsgrad für ein effektives und effizientes Krafttraining geordnet. Alle Übungen werden detailliert beschrieben und sind mit Grafiken dargestellt.

Trainingsprogramme

Im letzten und für den täglichen Gebrauch nützlichsten Teil des Buches stellt der Autor verschiedene Trainingspläne vor. Dabei kann man zwischen jeweils 2 Plänen für 2, 3 oder 4 Trainingseinheiten pro Woche wählen. All diese Pläne sind so ausgelegt, dass pro Woche der gesamte Körper gleichmäßig gefordert wird. Und das mit zeitlich sehr geringem Aufwand: Selbst für die Pläne mit nur 2 Einheiten pro Woche braucht man nicht mehr als 45 Minuten pro Tag, wenn man konzentriert an sich arbeitet! Außerdem werden Spezialprogramm für Bi- und Trizeps sowie die Schultern, und ein Erholungsprogramm vorgestellt.

Fazit

Ich liebe dieses Fachbuch, da es sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene einen super Leitfaden für ein ausgeglichenes Kraft- und Muskeltraining bietet! Es setzt betont auf die großen, schweren Grundübungen, die kurze, intensive Trainingseinheiten erlauben und dennoch einen schnell sicht- und spürbaren sowie lang anhaltenden Erfolg ermöglichen.

Von Nico

Ich bin leidenschaftlicher Unternehmer, Dozent, Sportler & Netzwerker! Hier blogge hier seit Ende 2008 über alles, was mich so interessiert.

2 Kommentare

  1. Ich trainiere schon seit Jahren und habe in dieser Zeit viele verschiedene Trainingspläne und Splits ausprobiert.
    Ich habe festgestellt, dass ich mit folgenden zwei Plänen die besten Erfolge erziele:
    Ganzkörpertraining und Oberkörper- Unterkörpertraining (Kreuzheben mache ich am Unterkörper-Tag).
    Das heisst ich mache am ersten Tag den gesamten Oberkörper, am zweiten Tag die Beine und am dritten Tag mache ich Pause bzw. ein wenig Cardiotraining.
    Früher habe ich nach einem 5er Split trainiert, so wie es die meisten Pro-Bodybuilder machen. Die Fortschritte waren zwar da aber seit ich nach dem Oberkörper-Unterkörperplan trainiere sehe ich viel besser aus und würde es jedem empfehlen, der ohne Unterstützung von verschiedenen Medikamenten Muskeln aufbauen möchte.

    1. Vielen Dank für den Input, Jürgen!

      Ich habe Krafttraining immer nur zur Unterstützung anderer Sportarten betrieben. Über mehr als 25 Jahre war das der Basketball. Seit ca. 2 Jahren geht es mir nur noch darum, fit zu bleiben.

      Die Trainingspläne in dem Buch finde ich immer wieder passen. Auch lassen sie sich durch Wahl verschiedener Wiederholungszahlen unterschiedliche Ziele erreichen!

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