#DasAgenturCamp #Düsseldorf – mein Rückblick

Donnerstag, 29. September 2016, 2:55 Uhr – ein schrilles Klingeln beendet meine viel zu kurze Nacht. Fünfeinhalb Stunden, einen Flug, drei Bahn- und eine Busfahrt später stehe ich in der Zentrale von sipgate in Düsseldorf. Es herrscht schon geschäftiges Treiben und man sieht, dass das Organisationsteam alles gut im Griff hat. Da die Anmeldung noch nicht geöffnet ist, kann man schon einmal den ersten Smalltalk mit den Jungs von Mittwald führen. Dann gibt es erst einmal Kaffee und ein Frühstück in dem super-tollen Restaurant der sipgate,

Nach und nach kommen die Teilnehmer an. Am Ende sind es knapp 90, so dass die Location gut gefüllt ist. Pünktlich um 10 Uhr startet Jan, Barcamp-Organisator und -Moderator, mit erklärenden Worten zum Format und startet eine Vorstellungsrunde: Name, Firma, 3 Stichworte! Mehr braucht es nicht, um einen Überblick zu bekommen: viele Agenturen – große und kleine; kaum Technikspezialisten. Und dann geht es auch schon in die Planung der Sessions. Immerhin stehen pro Tag 30 Slots zur Verfügung, die mit Inhalt gefüllt werden wollen und da wir hier ja auch einem Barcamp sind, werde die Sessions immer erst am Tag selber festgelegt. Ich biete eine Diskussion zu „Typo3 vs. WordPress“ und einen Workshop „Einstieg in vtiger CRM“ an. Die Diskussion wird für den zweiten Slot terminiert. vtiger scheint keinen zu interessieren 😉 Und dann geht es los:

Session 1: „Mitarbeiter binden – Motivation jenseits von Kohle“

Eigentlich wollte ich zu der Session zum Newsletter, aber leider war der Moderator nicht pünktlich, also bin ich rüber in den Raum „Mittwald 1“. Es gibt einen offenen Austausch über die Sorgen und Nöte sowie die verschiedenen Maßnahmen gutes Personal zu akquirieren und zu halten. Interessant ist, dass das Thema durch alle Unternehmensgrößen gleich Priorität hat.

Session 2: „Typo3 vs. WordPress“

Im zweiten Slot hatte ich die Möglichkeit im Raum „Wirtschaftsförderung“ meine Diskussion zu den beiden Open-Source CMS anzubieten. Mit ca. 10 Leuten ging es von den Basics bis hin zu den tiefen beider Systeme. Zwei weitere Technikspezialisten mit Fokus Typo3 konnten sich outen und einige Verfechter von WordPress geben sich ein Stelldichein. Die 45 Minuten vergehen wie im Fluge und alle sind sich einig, dass beide System ihre Daseinsberechtigung haben und die kommenden Jahre auch behalten werden.

In der anschließenden Mittagspause gibt es nicht nur einen phantastischen Rinderbraten sondern auch gute Gespräche im Nachgang der letzten Session. wie vertiefen uns mit den Kollegen von gerberCom so sehr, dass wir die 3. Session verpassen. Egal, das Gespräch war es das wert! Außerdem blieb noch etwas Zeit für einige Kunden-E-Mails.

Session 4: „Arbeitsablauf Websiteerstellung mit Typo3“

Weiter geht es im Raum „Wirtschaftsförderung“. Ich bin gespannt, wie andere Firmen den Aufbau einer Webseite mit Typo3 planen und voranbringen. Wir sind wieder ca. 10 Teilnehmer, aber immerhin 7 andere als in meiner Session. Es querbeet von Grafikformaten bis hin zu JavaScript-Frameworks. Und paar spannende Impulse für die eigene Arbeit gab es auch.

Den letzten Slot des Tages nutze ich für einige Gespräche außerhalb der Sessions, denn bei den vielen neuen Gesichtern hätte der Abend nicht dafür gereicht. Außerdem konnten wir so die verpasste Session vom Morgen zum Thema „Newsletter“ nachholen.

Zum Abschluss des Tages gab es noch eine Führung durch die Räume der sipgate. Floppy, Phil und Chris gaben uns sehr authentische Einblicke in die agile Welt „ihres Unternehmens“ (Zitat). Die Gespräche konnten wir dann beim gemeinsamen Abendessen fortsetzen.

Es ist 21:15 Uhr – nach 12 Stunden Barcamp und gut 18 Stunden auf den Beinen heißt es ab in Hotel und schnell ins Bett 🙂

Sessionplanung an Tag 2 des AgenturCamp Düsseldorf
Sessionplanung an Tag 2

Dank guter Busverbindungen ist die Fahrt zu und vom Hotel in 20 Minuten erledigt. Frischer Kaffee und ein (wieder einmal) super leckeres Frühstück begrüßen uns an Tag 2 des AgenturCamps.

Pünktlich um 10 Uhr begrüßt erneut Jan alle Teilnehmer und die Sessionplanung für den Tag beginnt. Es gibt nicht mehr ganz so viele Themen wie am Donnerstag, aber einige spannende sind trotzdem dabei.

Session 1: „Wartungsverträge Bereich CMS/Shopsysteme“

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Zum Start in den Tag ist die Themenauswahl groß. Ich entscheide mit für eines unserer Alltagsthemen. Mit knapp 10 Leuten versammeln wir uns bei sehr schönem Wetter im Außenbereich und tauschen uns über unsere Erfahrungen mit Wartungsverträgen und den daraus entstehenden Verpflichtungen und dem Verständnis derer der Kunden aus.

Session 2: „Das AgenturCamp eMagazin“

Im zweiten Slot informieren Anja – die einzige weitere Teilnehmerin aus dem Berliner Raum – und Michael über eine neue eMagazin-Software und deren beispielhaften Einsatz für eine Reportage über das Camp.

Knurrhahn mit Fenchel zum Mttag
Knurrhahn mit Fenchel zum Mttag

Zum Mittag gibt es freitags Fisch 😉 So auch hier. Allerdings wieder einmal etwas Besonderes. Denn die Filets vom Knurrhahn werde auf Fenchelgemüse mit Couscous gerecht. Einfach der Hammer!

Session 3: „Spitz oder breit? Spezialisierung vs. Bauchladen“

Nach dem Essen raus an die frische Luft: Im Campzelt geht es um die Frage, ob die Generalisten oder die Spezialisten gewinnen werden und was die Kunden eigentlich wollen. In einer kleinen Runde von Agenturen mit unterschiedlichem Selbstverständnis ist der Austausch wieder einmal sehr offen und bringt den einen oder anderen Input für alle.

Session 5: „Netzwerke / Partner / Strategische Schulterschlüsse“

Die letzte Session des Tages ist noch einmal sehr gut besucht. In einem bunten Mix zwischen Großen und Kleinen, Agenturen und Spezialisten geht es um das Für und Wider von Arbeiten in Gemeinschaften. Die Jungs von Bergisch Media berichten von ihren Erfolgen in der strategischen Zusammenarbeit. Ich gebe einen kurzen Einblick in das P1NA-Partnerprogramm der VCAT und kann das Gesagte nur bestätigen. Zum Ende schweift die Diskussion etwas ab, was der Gesamtqualität aber nicht zum Nachteil wird.

Aufgrund kleiner Verzögerungen kann ich leider nicht mehr zur Schlussrunde bleiben. Durch den Feierabendverkehr schaffe ich es gerade pünktlich zum Flughafen und dann hat die Maschine noch 30 Minuten Verspätung. Auf dem Flug gibt es noch einmal Input von den 24 Working Hacks der sipgate. Ziemlich fertig und total euphorisiert empfangen mich meine Mädels gegen 21:30 Uhr in Tegel. Ich freue mich nur noch auf ein langes Wochenende!

Die Entscheidung, ob die VCAT die Camps in München und Hamburg mitmachen wird, wollen wir erst im Laufe dieser Woche klären. Aber ich glaube, ich kenne die Entscheidung schon 😉

3 Gedanken zu „#DasAgenturCamp #Düsseldorf – mein Rückblick“

  1. Hey, schöner blog zur Veranstaltung. Habe gar nicht gemerkt, dass wir eine session verquatscht haben 😁. Danke für den link by the way. Lg Michael

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