Archiv der Kategorie: Programmieren

WebSockets standardisiert

Vor einigen Tagen hat mich ein guter Freund auf einen Artikel bei Golem hingewiesen, der über die Standardisierung von WebSockets berichtet. Die RFC 6455 des IETF legt fest, wie Browser und Webserver bidirektional mit einander kommunizieren können. Das heißt, dass nun auch der Webserver aktiv Daten an den Client schicken kann, ohne das dieser direkt vorher beim Server angefragt hat – eine Art „Push-Service“ also.

Ich hatte Ende 2004 / Anfang 2005 in meiner Masterarbeit am HPI bereits zu diesem Thema entwickelt. Allerdings setzte meine Lösung damals noch auf HTTP und andere Protokolle als Träger auf. Die heutigen WebSockets sind einige Schichten tiefer angesetzt und werden direkt über TCP abgewickelt. Das vermeidet einigen Overhead und sorgt so für eine gute Performance. Ich freue mich sehr über diese Entwicklung, da wir dadurch viel Rechnerleistung auf den Clients sparen können…

Frohes Fest!

Mit dieser kleinen Animation (die aktiviertes Java benötigt) wünsche ich uns allen besinnliche Feiertage im Kreise unserer Lieben und einen guten Rutsch in ein neues erfolgreiches Jahr!

Da mir eine Flash-Animation natürlich viel zu einfach für ein bisschen Schneefall erschien, habe ich mich schon vor einem Jahr an die Entwicklung dieses Applets gemacht. Leider hatte ich da einen Denkfehler bei der Steuerung der einzelnen Schneeflocken, die jeweils durch einen eigenen Thread vertreten sind, so dass ich erst diesen Winter zur Vervollständigung kam.
Die kompletten JavaDocs des Projekts können wie immer unter http://dev.nidanet.de/doc eingesehen werden. Wenn die vielen Prozesse – es sollten nie mehr als 250 werden – dem Prozessor zu viel Stress bereiten, kann man den Schneefall hier STOPPEN und danach auch jederzeit wieder STARTEN!

2nd Semester Project 2009 @ STA Berlin

Thema des diesjährigen 2. Semesterprojekts der Datentechniker an der Siemens Technik Akademie Berlin war RFID. Neben drei ziemlich coolen Projekten ist auch dieses Video zur Abschlusspräsentation entstanden. Ich durfte in einer Nebenrolle den stressenden, ständig unzufriedenen Lehrer spielen 😎

Google App Engine – Uptime Application

Google App EngineUnter dem Slogan „Run your web apps on Google’s infrastructure.“ bietet Google die Möglichkeit eigene Applikationen auf seinen Servern laufen zu lassen. Aktuell werden Java und Phyton durch ein eigenes Software Development Kit (SDK) unterstützt. Dazu gibt es auch noch ein Plugin für Eclipse, was die Arbeit sehr erleichtert. Die Anwendungen können direkt aus dem Eclipse an Google übertragen und dort per Weboberfläche verwaltet werden. Aktuell kann man kostenlos bis zu neun Applikationen laufen lassen. Die weiteren Einschränkungen für die kostenlose Nutzung sind auch sehr locker…

Ich habe einfach mal ein kleines Servlet geschrieben, das lediglich ausgibt, wie lange es bereits läuft. Es kann unter http://uptime-nida.appspot.com/uptime direkt auf gerufen werden. Den Source Code und die Javadocs gibt es unter http://dev.nidanet.de/doc. Mal schauen schauen, was man da noch alles so machen kann…