Über die Jahre haben wir bei der VCAT die Erfahrung gemacht, dass Webseiten etwa alle 5 Jahre einem Relaunch unterzogen werden. Meinen Blog habe ich zuletzt in 2021 überarbeitet. In den letzten Monaten haben mir einige Details – vor allem in der Darstellung – überhaupt nicht mehr gefallen. Da ich aber auch nicht komplett umbauen wollte, musste ein Rebrush reichen, um dem guten Stück wieder einen frischen Look zu verleihen.
Kritik an der alten Seite
Die letzte Version meines Blogs hatte ich das Standard-Theme Twenty Twenty-One verbaut. Das tat auch lange seinen Zweck, allerdings störte mich schon recht schnell, dass der Inhalt sehr schmal mitten im Display angezeigt wurde. Das mag für das Lesen einzelner Beiträge oder Seiten gut sein, sorgte auf der Startseite über viel zu wenig Platz, um eine gute Übersicht meiner Inhalte zu bekommen. Darum war ich schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einer Art „News Theme“.
Die Qual der Wahl
Die Auswahl an Themes in der WordPress-Welt ist bekanntermaßen mehr als reichhaltig. Mir war eine kostenfreie Version wichtig, weil ich für meinen privaten Blog an dieser Stelle kein Geld ausgeben wollte. Dennoch hatte ich in diesem Jahr keine Lust und Zeit, viele Stunden für den Rebrush zu investieren. Und selber ein Theme zu schreiben, fiel mit dem Wissen um den Aufwand für mein Wiki-Tooltip Plugin auch aus 😉
… and the winner is:
Ich weiß gar nicht mehr, was mich in der letzten Woche zum Stöbern im Theme-Repository gebracht hat. Jedenfalls entdeckte ich den Filter für „Themen“ und dort den Eintrag „News“. Die angebotenen Templates sprachen mit sofort an und einigen Versuchen fand ich meinen aktuellen Liebling „Pulse News“!
Das Theme kommt zwar auch mit einer kostenpflichtigen Pro-Version daher, aber auch die kostenfrei Version auf dem Repositiory bot bereits genügend Optionen. Also ging ich direkt die Umstellung an.
Setup des neuen Themes
Da das Template direkt aus dem Verzeichnis geladen werden kann, findet man es schnell über das Backend jedes WordPress-Systems. Der Download, die Installation und die Aktivierung verliefen ohne weitere Probleme und das neue Erscheinungsbild war auf Anhieb recht brauchbar. Ein wenig Feinschliff investierte ich bei diesen Punkten:
- neues Logo (einen einfachen Schriftzug aus dem Namen fand ich nicht so hübsch)
- einen Werbebanner zur Verlinkung meines Wanderblogs
- die Entscheidung für ein Startseitendesign (mit ohne ohne Slider)
- Anpassung der Widgets für die Seitenleiste und den Footer
Ein paar kleine Stolpersteine gab es natürlich auch. Zum Beispiel schaffte ich es, meine Standard-Kategorie zu löschen und so ca. 60 Beiträge neu einsortieren zu dürfen! 🙁
Mein Fazit zum aktuellen Rebrush
Die Neugestaltung einer WordPress-Webseite muss nicht immer mit sehr viel Arbeit verbunden sein. Ich konnte durch die Wahl eines passendes Themes und einigen wenigen Handgriffen meine eigenen Kritikpunkte überarbeiten und freue mich über das neue Erscheinungsbild. Nun geht es auch regelmäßig wieder ans Bloggen 😉
